Gut Grün!!!!!

Guten Tag an alle Gartenfreunde,

seit 2005 sind wir stolze Haus- und Grundbesitzer eines kleinen (ca. 700qm) Schrebergartens, in einer der schönsten und auch ältesten ( 1919 ) Anlage in Herne. Der Zusammenhalt und die Gemeinschaft sind dort einmalig.

Die Gartenanlage war in einem guten Allgemeinzustand, .....das Häuslein leider nicht. Wir mußten es zum Teil abreißen. Viel Zeit und noch mehr Arbeit haben wir investiert, um es zu einem gemütlichen, kleinen, aber feinen Sommersitz zu verwandeln.
Es ist immer etwas zu tun in so einem Garten und wir sind noch lange nicht fertig. Diesen Sommer haben wir eine Terrasse angelegt und es folgt noch die dazugehörige Pergola.
Auch ein Weg zum Häuslein hin, muß noch angelegt werden.

Wir lieben es, unser eigenes Gemüse und Obst zu ernten und den Garten zu pflegen.
Selbst die Hundi´s sind begeisterte Helfer geworden.

Nun wünsche ich viel Spaß beim Stöbern durch unseren Blog.

Bilder zu den einzelnen Umbaumaßnahmen findet man weiter unten.

So sah die Laube früher aus

So sah die Laube früher aus
2005

Weihnachten 2010

Auch der Winter hat seine Reize im Garten (Video)

Lach mich schlapp...Das Gartenlied

Achtung!!! Achtung!!! Achtung!!!!

Das darf nie passieren!!! Eine ganze Gartengemeinschaft würde zerstört werden und das in einer der ältesten und schönsten Anlage.
Dazu noch mal die Vereinsgeschichte.

Der Kleingärtner-Verein Herne Horsthausen e.V. -zwischen Blücherstraße und dem Rhein-Herne-Kanal gelegen- kann sich als älteste Alt-Herner Kleingartenanlage bezeichnen.

Kurz nach dem 1. Weltkrieg wurde der Verein am 1.November1919 unter dem Namen
"Gartenbauverein Herne-Horsthausen" im Lokal "Wippermann" gegründet.
Der Verein zählte etwas 500 Mitglieder-fast allesamt Kumpel der Zeche "Friedrich der Große"-und verfügte über 70 Morgen Land.
Hier fanden die "Kumpel" nebst Familie Ruhe und Erholung,was aber nicht im Vordergrund stand.
Der Kleingarten diente überwiegend zur Grundversorgung mit Obst Gemüse und was die Parzelle sonst so hergab.
Im jahr 1934 teilte sich der Verein in die Vereine Herne-Horsthausen 1919 und Herne-Nord,um intensivere Vereinsarbeit zu ermöglichen.
Dies wurde durch den 2. Weltkrieg stark behindert bzw beendet.
Nach Ende des Krieges begann der Wiederaufbau des Vereins,der Verein blühte wieder auf.
Der Verein wuchs so sehr an, das im Jahr 1947 eine erneute Teilung erforderlich war, es entstand der Verein "Stichkanal".
Im jahr 1952 wurde das Vereinsheim gebaut und am 16. und 17. übergeben.
1955 beanspruchte die Emschergenossenschaft für die Vorflut einige Parzellen,hierdurch verloren einige Gartenbesitzer ganze Gärten oder Teile davon
Zum 50-Jährigem Jubiläum der Anlage kommt dann eine Hiobsbotschaft....30-40 Gärten sollen einer neuer Schleuse weichen,die Räumung soll bis 1975 erfolgen.
Ein Jahr später erläutert ein Mitarbeiter des Planungsamtes den Pächtern das die Fläche einer Industriefläche weichen soll.......es kam anders......der Bund wich vom Konzept der Schleuse ab (nach Protesten).
Heute erfreuen sich die Pächter an fließend Wasser und Strom in ihren Gärten,was zu damaligen Zeiten undenkbar war.......die Kanalisation ist auch abgeschlossen....



"Gut Grün"

Bachumbau löst Bedenken aus
21.03.2012 | 17:54 Uhr
Bachumbau löst Bedenken aus
Der Landwehrbach im Bereich der Kleingartenanlage Blücherstraße.Der Umbau soll 2014 beginnen und 2017 beendet werden.

Herne. Die Emschergenossenschaft informierte in der Bezirksvertretung Sodingen über den 2014 beginnenden Umbau des Landwehrbachs und seine Nebenläufe. Alle Sorgen und Bedenken konnten dabei aber nicht ausgeräumt werden.

Große Pläne hat die Emschergenossenschaft im Bezirk Sodingen: Der Landwehrbach und seine Nebenbäche sollen im Zuge des Emscherumbaus von 2014 bis 2017 für mehr als 28 Mio Euro naturnah umgestaltet werden. Groß sind aber auch die Bedenken, die bereits jetzt in der Bevölkerung und der Politik laut geworden sind.

Nicht ganz zu Unrecht, denn: Wenn die Emschergenossenschaft nach dem Umbau auf behördliche Weisung zusätzliche Regenrückhaltebecken anlegen müsste, dann droht einigen Kleingärtnern der Verlust der Scholle. Auch zu erwartende Belastungen für die Bevölkerung in Horsthausen und Sodingen durch den Baustellenverkehr ruft bereits die Politik im Bezirk auf den Plan.

Immerhin: Einige Bedenken konnte Erika Brown, Projektleiterin der Emschergenossenschaft, jüngst in der Bezirksvertretung zerstreuen. Die von 2014 bis 2017 anstehenden Baumaßnahmen würden allesamt auf Flächen durchgeführt, die bereits in Besitz der Emschergenossenschaft sind, betonte sie.

Auf Nachfrage aus der Politik räumte sie allerdings ein, dass es unterschiedliche Auffassungen hinsichtlich der Errichtung zusätzlicher Regenrückhaltebecken am Herner Bachsystem gebe. Aus Sicht der Genehmigungsbehörde, hier: die Bezirksregierung Arnsberg, seien diese Becken notwendig, doch die Emschergenossenschaft sehe das anders. Wenn die Behörden sich hier durchsetzten, „könnten auch Kleingärten betroffen sein“, so Brown. Das sei aber nicht die Intention ihres Unternehmens. Um das Anlegen von Regenrückhaltebecken werde es aber erst 2018, also erst nach dem eigentlichen Umbau gehen.

Angesichts der zu erwartenden Belastungen für Anwohner durch den Umbau fordert der Pantringshofer SPD-Stadtverordnete Thomas Spengler, dass die Emschergenossenschaft einen „Info-Point“ für die Bürger einrichtet. Kritik übt der Sozialdemokrat auch an der bisherigen Informationspolitik.

Nicht zuletzt aufgrund der bereits entstandenen Unruhe unter Anwohnern und Kleingärtnern - das Bachsystem führt vor allem durch die Anlage Im Stichkanal an der Blücherstraße – hatte die Bezirksvertretung Sodingen die Emschergenossenschaft in die Sitzung eingeladen. Dem Tagesordnungspunkt wohnten zahlreiche Bürger bei.

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